Probealarmplan der Sirenen im Stadtgebiet

Einmal im Monat werden alle Sirenen im Stadtgebiet einmal zur Probe ausgelöst, um unabhängig von Einsätzen deren funktionsfähigkeit sicherzustellen.

Dabei werden nicht alle Sirenen zur gleichen Zeit ausgelöst, sondern pro Stadtteil an unterschiedlichen Tagen. Nachfolgend der Probealarmplan der Sirenen in den Stadtteilen. Zeitgleich werden im Übrigen auch die digitalen Meldeempfänger, die sog. „Piepser“ getestet.

Probealarmplan:

Jeden 1. Montag im Monat um 18 Uhr: Löschzug Friedrichsfeld.
Jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr: Löschzug Spellen.
Jeden 1. Donnerstag im Monat um 17 Uhr: Löschzug Möllen.
Jeden 1. Donnerstag im Monat um 18:30 Uhr: Löschzug Löhnen.
Jeden 1. Freitag im Monat um 17 Uhr: Löschzug Voerde (Stadtmitte).

Katastrophenschutz: Kreisweiter Probealarm

Sirenensignale des Katastrophenschutzes im Kreis Wesel

Halbjährlich stattfindender Probealarm im Kreis Wesel

Der Kreis Wesel alarmiert zweimal im Jahr probeweise im Kreisgebiet alle etwa 150 Sirenen, über die im Katastrophenfall die Bevölkerung in den Kommunen gewarnt werden sollen. Dieser Probealarm soll technische Defekte bei einzelnen Sirenen aufdecken und zum anderen die Bevölkerung für die Bedeutung der lokalen Sirenen sensibilisieren, die eben nicht auschließlich nur für die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr betrieben werden.

Sirenenton

Der monatliche Probealarm bezieht sich nur auf den dreimal hintereinander abfolgenden auf- und abschwellenden Heulton.

Nicht zu verwechseln ist der Probealarm mit dem Katastrophenschutzalarm, der kreisweit halbjährlich durchgeführt wird und am Einminütigen auf- und abschwellenden Heulton zu erkennen ist.

Richtiges Verhalten bei einem Katastrophenschutzalarm

  • Ruhe bewahren

  • Gebäude oder Wohnung aufsuchen

  • Türen & Fenster schliessen

  • Radio einschalten - Frequenz von RadioKW

  • Nachbarn informieren

Warum eigentlich Sirenenprobealarme?

Die Stadt Voerde hat, wie im Übrigen keine Kommune im Kreis Wesel, keine Berufsfeuerwehr! Im Stadtgebiet verrichten ausschliesslich etwa 180 ehrenamtlich und freiwillig tätige Feuerwehrangehörige in 5 Einheiten den öffentlichen Brand- & Katastrophenschutz.

Sie alle werden auf 2 unterschiedliche Wege alarmiert:
Zum einen über die digitalen Meldeempfänger, die sog. „Piepser“, die die Feuerwehrangehörigen i.d.R. am Gürtel tragen und zum anderen über die Sirenen, die so im Stadtgebiet aufgestellt sind, dass sie überall zu hören sind.

Diese doppelte Alarmierung macht Sinn, weil die „Piepser“ nicht überall Empfang haben – in Kellerräumen oder Lagerhallen haben sie dasselbe Problem wie Smartphone und Handy`s. Um jederzeit genügend Einsatzkräfte versammeln zu können, wird daher bei zu erwartenden Personenschäden oder Notlagen mit Sirene und „Piepser“ alarmiert.

Zu Bagatelleinsätzen, in denen kein Menschen- oder Tierleben in Gefahr ist, wird i.d.R. nur mit den „Piepsern“ alarmiert.

Warum kein Alarm per Smartphone?

Bei Großschadenslagen ist mit einer Überlastung des öffentlichen Handynetzes zu rechnen. Damit Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Polizei, Rettungsdienste, Feuerwehren, THW etc.) trotzdem noch kommunikationsfähig sind, betreibt der Bund ein digitales Funknetz für diese Behörden, über welches dann auch lokal zu Einsätzen alarmiert wird.

Auf das öffentliche Kommunikationsnetz wird daher seitens der BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) verzichtet.

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